"Österreich" will gegen VÖZ-Nein vorgehen
 

"Österreich" will gegen VÖZ-Nein vorgehen

"Österreich" will gegen die Ablehnung der Aufnahme in den Zeitungsverband VÖZ nun gerichtlich vorgehen.

Das Nein des Verbands Österreichischer Zeitungen (VÖZ) zur Aufnahme von "Österreich" in seine Reihen, will die Neo-Tageszeitung nicht so einfach auf sich sitzen lassen. „Wir werden gerichtlich feststellen lassen, ob der VÖZ eine offizielle Interessensvertretung ist oder aber ein ,Autofahrerclub’“, ärgert sich "Österreich"-Geschäftsführer Wolfgang Zekert. Immerhin führe der Zeitungsverband Kollektivvertrags- und Papierpreisverhandlungen. Damit sehe er sich wohl als Interessensvertretung, und „ich sehe keinen Grund, uns nicht aufzunehmen“. Die Kritik, dass die handelnden Personen von "Österreich" innerhalb des Zeitungsverbandes schon vor Jahren als Vertreter der Verlagsgruppe News nur ihre Einzelinteressen verfolgt hätten, will Zekert so nicht gelten lassen: Helmuth Fellner, der damals die Verlagsgruppe News vertrat, sei nun nicht an den Verhandlungen beteiligt gewesen.

(jed)

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