Österreich Werbung setzt verstärkt auf TV
 

Österreich Werbung setzt verstärkt auf TV

Die Marketingorganisation der österreichischen Tourismuswirtschaft will künftig verstärkt in TV-Werbung investieren.

Österreich ist und bleibt ein "Markenartikel" unter den weltweit verfügbaren Urlaubsdestinationen. Die ÖW will sich folgerichtig als Markenartikel-Anbieter verhalten und dramatisch mehr in TV-Werbung - sowohl im In- als auch im Ausland - investieren. Markenführung und die Steigerung des Markenwertes sind 2002 daher die wichtigsten strategischen Ziele. In erster Linie geht es dabei um Kundenbindung und Weiterentwicklung der Schwerpunktthemen Stadt/Kultur, Wellness/Gesundheit, Sport und Erholung, sowie Berg und Natur. Insgesamt sind 1.300 Marketingaktivitäten geplant.

Vor rund einem Jahr hat die Österreich Werbung ihren Weg zu einer marktorientierten Tourismus-Marketingorganisation eingeschlagen. Die wesentlichste Umstellung war die auf das Angebot standardisierter und maßgeschneiderter Marketingleistungen für die Bundesländer. Dadurch soll in Zukunft Marktstellung und Wachstum der Österreich Werbung gesichert werden. Durch die intensive Zusammenarbeit mit starken Marken wird in Zukunft die Effizienz der Marketingmaßnahmen zur Positionierung der Marke "Österreich" weiter gesteigert. Strategische Allianzen konnten 2001 mit Agrana/Hellma, Almdudler, Austrian Airlines, Berglandmilch, der Brau Union Österreich, dem Österreichischen Skiverband, Swarovski und tele.ring geschlossen werden. Gemeinsam mit dem österreichischen Reisepartner ÖBB, der mobilkom austria, Ford und Intersport startet im Februar 2002 die Initiative "austria and more". Eine neue Achse ist mit den österreichischen Mineralwasser-Marken im Entstehen.

Auch wenn Österreichs Marktanteil in Europa seit 1980 von rund 9 Prozent auf 5 Prozent gesunken ist, bleibt es klar definiertes Ziel des neuen Managements, Österreich zu Europas Freizeitdestination "Nummer 1" zu machen. Ziel für 2002 ist es, weitere 10 Prozent aus eigener Kraft zu wachsen. So soll das eingesetzte Kapital 2002 um rund 4 Millionen Euro (rund 55,04 Millionen Schilling) von 44 auf 48 Millionen Euro (660,49 Millionen Schilling) steigen. 2001 standen Gesamtkosten in der Höhe von 44,7 Millionen Euro (615,9 Millionen Schilling), Erlösen von 7,1 Millionen Euro (97,70 Millionen Schilling) gegenüber. 2002 sollen die Erlöse auf 13,1 Millionen Euro (180,26 Millionen Schilling) wachsen. Für das Personal wurden 2001 29 Prozent der Kosten aufgewendet. Das Verhältnis zwischen Marketing- und Managementkosten betrug 62 zu 38 Prozent.

(spr)

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