ÖJC erinnert an getötete und inhaftierte Jour...
 

ÖJC erinnert an getötete und inhaftierte Journalisten

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Allein in der Türkei sind derzeit 153 Journalistinnen und Journalisten inhaftiert, erinnert der ÖJC.
Allein in der Türkei sind derzeit 153 Journalistinnen und Journalisten inhaftiert, erinnert der ÖJC.

Die Osterfeiertage nahm der Österreichische Journalistenclub (ÖJC) zum Anlass, an getötete und inhaftierte Journalisten zu erinnern - und auch von der Regierung diesbezüglich Engagement zu verlangen.

Man lebe "in extrem unruhigen Zeiten", so der ÖJC in seiner Aussendung: Allein heuer seien schon zwölf Journalistinnen und Journalisten ermordet worden. Es sei "unerträglich, dass es auch Morde an Journalisten innerhalb der Europäischen Union gibt und diese nicht aufgeklärt werden", so der ÖJC mit Verweis vor allem auf die Ermordung des slowakischen Investigativjournalisten Jan Kuciak und seiner Verlobten. Der ÖJC fordert die slowakischen Behörden, die EU-Institutionen sowie den Europarat auf, den Mord an "endlich aufzuklären".

Zudem unterstrich der ÖJC die Solidarität mit weltweit 322 inhaftierten Journalistinnen und Journalisten, darunter allein 153 in der Türkei. Das einzige, was diese getan hätten, sei gewesen, dass "sie ihren Job als Reporter gemacht haben". Man forderere die "sofortige Freilassung unserer Kolleginnen und Kollegen" und rufe auch die UNO auf, endlich aktiv zu werden. Auch die österreichische Regierung solle "Grund- und Freiheitsrechte im Inland schützen und im Ausland verteidigen" - zu diesen gehöre auch die Pressefreiheit.

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