ÖAK-Wolfbauer: Von News-Schritt überrascht
 

ÖAK-Wolfbauer: Von News-Schritt überrascht

Rudolf Wolfbauer, Obmann der ÖAK, zeigt sich von der Sistierung der ÖAK-Mitgliedschaft durch die Verlagsgruppe News überrascht.

Eine erforderliche Reform der ÖAK stehe außer Zweifel, entsprechende Beschlüsse seien mit Zustimmung von Helmut Hanusch, Vertreter der Verlagsgruppe News, bereits gefaßt worden, zeigt sich ÖAK-Präsident Rudolf Wolfbauer vom Schritt der Verlagsgruppe überrascht. Der News Verlag sistiert bis auf weiteres die Mitgliedschaft seiner Titel, da die Reform zu langsam über die Bühne gehe, außerdem die über den Buchclub Donauland vertriebenen Exemplare nicht als Sonderverkauf anerkannt würden.



Laut Wolfbauer steht der Zeitplan für die ÖAK-Reform seit dem Dezember 2002 fest. Zu den "Donauland"-Exemplaren erklärt Wolfbauer, die Verlagsgruppe News hätte früher das Magazin "Gusto" ebenfalls über Donauland vertrieben, allerdings in einem Umfang von weniger als zehn Exemplaren pro Betreuer, weswegen die einzelnen Betreuer des Buchclubs als "Bezieher" der Magazine akzeptiert wurden. Allerdings hätte diese Vertriebsform für das Magazin "News" mittlerweile eine Dimension angenommen, dass sie vor allem seitens der Agenturen nicht mehr als Specialverkauf anerkannt worden sei. Die Zu- oder Nichtzurechnung der "Donauland"-Exemplare zum Spezialverkauf deckt sich laut Wolfbauer mit den Richtlinien der ÖAK.

(as)

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