ÖAK: Verschärfung und Vereinfachung
 

ÖAK: Verschärfung und Vereinfachung

Neue Prüfordnung und Comeback der "Verbreiteten Auflage"

In seiner Sitzung vom 7. September 2012 verabschiedete der Vorstand des Vereins Österreichische Auflagenkontrolle (ÖAK) ein umfassendes Maßnahmenpaket. Die Struktur und Kategorisierung der Auflagenmeldung wird ab 2013 deutlich vereinfacht, zudem wird die Kategorie "Verbreitete Auflage" wieder eingeführt.

Außerdem wurde - als Reaktion auf die von der Verlagsgruupe News offengelegten jahrelangen Manipulationen beim Einzelverkauf - die Prüfordnung angepasst: Wichtigste Neuerung: Künftig können die Wirtschaftsprüfer im Auftrag der ÖAK auch Einsicht in die Vertriebspartner von Verlagen Einsicht nehmen. Zusätzlich muss jeder Verlag eine Personen namhaft machen, der für die Auflagenmeldung letztverantwortlich zeichnet und im Falle von Unplausibilitäten eine eidesstattliche Erklärung abgibt. In einer eigens einberufenen Generalversammlung des Vereins im Oktober werden zusätzlich hohe Pönalen als Sanktionen für künftige Falschmeldungen in die Statuten aufgenommen.

Mehr über die neue Auflagenstruktur der ÖAK, sowie Statements von ÖAK-Präsidentin Sibylle Callagy und der Geschäftsführerin der ÖAK-Geschäftsstelle, Alexandra Beier-Cizek, lesen Sie in der Titelgeschichte von HORIZONT 37/2012, die am Freitag den 14. September erscheint.
stats