ÖAK: Reformierte Zahlen für das 2. Quartal
 

ÖAK: Reformierte Zahlen für das 2. Quartal

Die Österreichische Auflagenkontrolle (ÖAK) hat soeben die Zahlen für das 2. Quartal 2004 veröffentlicht – bereits zum zweiten Mal erscheint die ÖAK damit in ihrer neuen, gänzlich überarbeiteten Form.

Die Österreichische Auflagenkontrolle (ÖAK) hat soeben die Auflagenzahlen für das 2. Quartal 2004 veröffentlicht: Nicht mehr vergleichbar sind jedoch die aktuellen Auflagen-Entwicklungen auf dem österreichischen Printmarkt mit den Vorjahren - denn im Zuge einer Generalreform wurde das ÖAK-Kategorienschema vollkommen überarbeitet. "Vergleiche mit Auflagenberichten vor dem 1. Quartal 2004 sind nur auf Basis der Druckauflage und der Verbreiteten Auflage Inland möglich", lässt die ÖAK daher wissen. Die via Verkauf unter die Leserschaft gebrachten Exemplare eines Mediums werden nun nach der ÖAK-Reform in der Kategorie "Verkauf Gesamt" ausgewiesen: Auch im 2. Quartal 2004 bleibt da die "Kronen Zeitung" mit 857.698 verkauften Exemplaren das meistverkaufte Printmedium des Landes, die Gesamtausgabe der "Kleinen Zeitung" liegt bei einem Gesamtverkauf von 259.508 Heften und der "Kurier" nimmt mit 173.076 verkauften Stück einmal mehr den dritten Rang im Tageszeitungs-Verkauf ein. Für die "Oberösterreichischen Nachrichten" wurde im 2. Quartal 2004 ein Gesamtverkauf von durchschnittlich 103.199 Stück erhoben, die "Tiroler Tageszeitung" meldete 90.194 verkaufte Stück pro Ausgabe, die "Presse" liegt bei einem Gesamtverkauf von 77.068 Heften, während Konkurrent "Der Standard" 68.033 Exemplare via Verkauf unter die Leser brachte. 69.492 verkaufte Hefte werden im 2. Quartal für die "Salzburger Nachrichten" ausgewiesen, 65.581 für die "Vorarlberger Nachrichten", 27.123 für das "Wirtschaftsblatt" und 6.804 für die "Neue Vorarlberger Tageszeitung".

Bei den regionalen Wochenzeitungen wird für die "Niederösterreichischen Nachrichten" ein Gesamtverkauf von 134.284 Exemplaren gemeldet, gefolgt von der "Oberösterreichischen Rundschau" mit 126.780 verkauften Heften. Die "Niederösterreichische Rundschau" konnte von April bis Juni des heurigen Jahres im Schnitt 15.774 Hefte pro Ausgabe verkaufen, die "BF – Die Burgenlandwoche" kommt auf 10.822 und die "Neue bvz" auf 12.905 verkaufte Exemplare.

Nach wie vor ungemeldet bleiben die Auflagen der Verlagsgruppe News. Deren ÖAK-Mitgliedschaft ist zumindest noch bis zum 3. Quartal 2004 sistiert. Auflagenstärkster Wochentitel ist daher die "Ganze Woche" mit 337.525 verkauften Stück, die "Sportwoche" liegt bei einem Gesamtverkauf von45.490 Heften. Bei den Monatstiteln meldet der "Gewinn" 60.241 verkaufte Stück für das 2. Quartal 2004, der "Wiener" liegt bei einer gesamten Verkaufsauflage von 33.648 Exemplaren, die "Wienerin" bei 45.933 und das "Sportmagazin" bei 37.448 verkauften Heften.

Vergleichstabellen und Statements der einzelnen Verlagshäuser lesen Sie in der Printausgabe von Horizont 36/2004, die am 3. September 2004 erscheint.

(jed)

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