ÖAK: Mindeststrafe für Verlagsgruppe News
 

ÖAK: Mindeststrafe für Verlagsgruppe News

Bei den Sitzungen von Vorstand und Beirat der ÖAK verhängen diese die Mindeststrafe von zwei Quartalen Sperre über die Verlagsgruppe News.

"Sollte die Verlagsgruppe News bei ihrer Entscheidung bleiben, bis Ende 2003 keine Zahlen für die ÖAK zu melden, werden ihre Zahlen für das erste und zweite Quartal 2004 nicht veröffentlicht", lautet der Urteilsspruch von Vorstand und Beirat der ÖAK (Österreichische Auflagenkontrolle) über die Verlagsgruppe News. Sollte der News Verlag allerdings seinen Standpunkt ändern, werde über eine allfällige Änderung der nun verhängten Sanktion zu diskutieren sein. Die Gremien der ÖAK, die gestern (31. März 2003) tagten, verhängen damit über die Verlagsgruppe News quasi die "Mindeststrafe", die in der Geschäftsordnung der ÖAK vorgesehen ist.



Rudi Klausnitzer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Verlagsgruppe News, hatte vor kurzem die Sistierung der ÖAK-Mitgliedschaft sämtlicher Titel seines Hauses bekannt gegeben. Grund: Zu langsam fortschreitende Reform und "Diskreditierung" des News-Vertriebspartners Donauland.



Mit dem gestrigen Beschluss der ÖAK verliert der News Verlag auch Sitz und Stimme im Vorstand und Beirat der ÖAK, dessen Vertreter bleibt aber in den Reformprozess eingebunden.

(as)

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