ÖAK listet „Österreich“ ein
 

ÖAK listet „Österreich“ ein

Die Auflagenkontrolle ÖAK hat die Auflagenzahlen heimischer Printtitel für das 4. Quartal 2006 veröffentlicht – erstmals mit Daten für„Österreich“.

Eine zusätzliche Tageszeitung ziert die aktuelle Liste der heimischen Auflagenkontrolle ÖAK: Soeben sind die ÖAK-geprüften Zahlen für das 4. Quartal 2006 erschienen – erstmals auch mit Auflagendaten für die Neo-Tageszeitung Österreich. Als immerhin sieben unterschiedliche Auflagen ist nun das Neo-Blatt gelistet: Es galt, Gratis-, Verteil- und Kaufauflage, Wien- und Oberösterreich-Auflagen so „übersichtlich wie möglich“ darzustellen, erklärt ÖAK-Geschäftsführer Christof Gilly. Unter „Österreich Gesamt“ finden sich nun mit einer verbreiteten Auflage von 317.043 Heften sowohl sämtliche Gratisauflagen, als auch die Kaufauflage. Unter „Österreich Classic“ sind mit einem Gesamtverkauf von aktuell 162.300 Stück nur die tatsächlich verkauften „Österreich“-Exemplare subsumiert.

Positiv scheint auch im 4. Quartal 2006 die Auflagenentwicklung der heimischen Qualitätspresse, in den Bundesländern gingen die Verkaufsauflagen der regionalen Blätter hingegen tendenziell leicht zurück. So mussten „Vorarlberger Nachrichten“, „Tiroler Tageszeitung“, „Salzburger Nachrichten“ und „Oberösterreichische Nachrichten“ leichte Verkaufsrückgänge hinnehmen. „Neue Vorarlberger Tageszeitung“ und die „Neue Zeitung für Tirol“ konnten im Vergleich zum 4. Quartal 2005 an Verkäufen zulegen, letztere mit einem stolzen Plus von 7.357 Stück sogar von allen Tageszeitungen am meisten. Die beiden nationalen Qualitätsblätter „Standard“ und „Presse“ liefern sich nach wie vor ein hitziges Match um Leser: Beide Blätter bauten ihre Gesamtverkäufe im 4. Quartal 2006 aus – der „Standard“ um 3.079 auf 75.124 Hefte, die „Presse“ um immerhin 6.455 auf 84.189 gesamtverkaufte Gazetten. Meistverkaufte Tageszeitung des Landes bleibt mit 837.903 verkauften Heften die „Kronen Zeitung“, die aber im Vergleich zum 4. Quartal 2005 ein Verkaufsminus von 9.249 Kleinformaten hinnehmen musste. Den zweitstärksten Verkauf meldet einmal mehr die „Kleine Zeitung“, die nach einem Verkaufsplus von 1.209 Stück nun bei 268.085 Exemplaren liegt. Der „Kurier“ musste ein Minus von 2.707 verkauften Gazetten hinnehmen, das „WirtschaftsBlatt“ stellte seinen Verkaufsrhythmus um und meldete gegenüber 2005 ebenfalls leichte Rückgänge und auch die regionalen Wochenzeitungen „Niederösterreichische Nachrichten“, „Niederösterreichische Rundschau“, „Oberösterreichische Rundschau“ und „BF – Die Burgenlandwoche“ büßten Verkäufe ein, leicht zulegen konnte hingegen die „Neue bvz“.

Die - auf Grund der fortdauernden ÖAK-Absenz der Magazintitel der Verlagsgruppe News sowie der Styria-Multimedia-Magazine – wenigen ausgewiesenen Magazine erweisen sich als relativ stabil am Markt, die Wochenillustrierte „Die Ganze Woche“ musste allerdings einen Verkaufsrückgang hinnehmen, das 14-tägige „Seitenblicke“-Magazin legte unterdessen erneut kräftig zu.

Vergleichstabellen und Statements der einzelnen Verlagshäuser lesen Sie in der Printausgabe von HORIZONT 10/2007, die am 9. März 2007 erscheint.

(jed)

stats