ÖAK hat neuen Vorstand und neue Statuten
 

ÖAK hat neuen Vorstand und neue Statuten

Zahlen werden halbjährlich ausgewiesen und der Bereich unentgeltliche Verbreitung wurde neu geregelt.

Die neu wiedervereinigte Österreichische Auflagenkontrolle (ÖAK) hat bei ihrer Generalversammlung am 17. April 200 neue Statuten beschlossen: Künftig werden die Auflagenzahlen der heimischen Printprodukte nur mehr halbjährlich ausgewiesen. Transparenter soll die Ausweisung bei der bisher sogenannten unentgeltlichen Verbreitung und beim Großverkauf werden.

Die unentgeltliche Verbreitung heißt künftig "Gratisvertrieb" und wird neu in "adressierter" Vertrieb, "unadressierte Haushalte", "Gratisentnahme" und "Gratisverteilung und sonstige" unterschieden. Neu ist auch die Kennzeichnung des Zielgruppenversands. Hier soll künftig zwischen Zielgruppenversand "ohne Bestellung" und "auf Bestellung" unterschieden werden. Auch die Ausweisung des Großverkaufs wird "verfeinert" stattfinden, nämlich in mehrere Untergliederungen, wie "Großabos adressiert", "Grossabos unadressiert", "Bord-, Lesezirkel und Hotelexemplare" und so weiter.

Im Zuge der Generalversammlung wurde ein neuer ÖAK-Vorstand gewählt. Der setzt sich folgendermaßen zusammen: Wolfgang Bergmann (Standard Verlag), Milan Frühbauer (Manstein), Helmut Hanusch (Verlagsgruppe NEWS), Raimund Jacoba (Gewinn), Thomas Kralinger (Kurier), Silvia Lieb (Schlüssel Verlag J.S. Moser), Friederike Müller-Wernhart (Mindshare), Elisabeth Ochsner (PanMedia), Franz Prenner (Krone), Helmut Schoaß (Woche Graz), Helga Schrott (Styria), Wolfgang Zekert (Österreich Zeitungsverlag) und Winfried König (Salzburger Nachrichten). Aus dem Agenturbereich kommen Sibylle Callagy (Mediadge:cia GmbH), Joachim Feher (Mediacom) sowie Ilona Happel (Mediahaus). Ein Präsidium wurde noch nicht gewählt.

(rs)

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