ÖAK - mehr Transparenz bei der verkauften Auf...
 

ÖAK - mehr Transparenz bei der verkauften Auflage

Der ÖAK-Vorstand hat beschlossen, die mit 1. Juli in Kraft tretenden Richtlinien näher zu präzisieren. Bezug nimmt die Präzisierung auf die Bewertung von Zugaben in Zusammenhang mit der Zurechnung eines Exemplares zu den Abos oder Spezialverkauf

Der ÖAK-Vorstand hat beschlossen, die mit 1. Juli in Kraft tretenden Richtlinien näher zu präzisieren. Bezug nimmt die Präzisierung auf die Bewertung von Zugaben oder Marketingmaßnahmen in Zusammenhang mit der Zurechnung eines Exemplares zu den Abos oder Spezialverkauf

Entspricht der Preis der Zugabe (=ortsüblicher Verkaufspreis) dem Preis des Abos, so sind die so gewonnenen Exemplare der abonnierten Auflage zuzurechnen.

Liegt der Preis der Zugabe darüber, beträgt jedoch nicht mehr als 150 Prozent des Abo-Preises, so werden die so gewonnenen Exemplare dem Spezialverkauf zugerechnet. Übersteigt der Preis der Zugabe auch noch die 150-Prozent-Marke gelten die so gewonnenen Exemplare als Teil der sonstigen entgeltlichen Verbreitung.


Ob sich ein neuer Abonnent nur für das Printprodukt oder doch nur für die Zugabe interessiert, soll damit offener nachvollziehbar werden. Interessant in diesem Zusammenhang das wiederaufgetauchte Gerücht, wonach die Regierung eine Gesetzes-Novelle zum UWG plant, um unlautere Wettbewerbsvorteile aus Gewinnspielen unter Strafe zu stellen. Aus den Parlamentsklubs der Regierungsparteien waren bis Redaktionsschluß dazu weder Bestätigungen noch Dementis zu bekommen.

stats