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NR-Wahl: Gewista weist Andeutungen des Team Stronach zurück

Kein Sonder-Rabatt für SPÖ - Generaldirektor Javurek: Gleichbehandlung aller Kunden Selbstverständlichkeit

Die Gewista Plakatwerbung hat die Andeutungen des Team Stronach, es könnte seitens der Firma eine "verdeckte Parteispende" in Richtung SPÖ gegeben haben, "aufs entschiedenste" zurückgewiesen. In einer Stellungnahme gegenüber der APA betonte die Firma am Donnerstag, dass alle politischen Parteien gleich behandelt werden. Keine Partei – "also auch nicht die SPÖ" – erhalte Rabatte, welche über die marktüblichen Konditionen hinausgehen.

"Als Teil des weltweit größten Außenwerbekonzerns, der an der internationalen Börse notiert, ist eine Gleichbehandlung aller Kunden, also auch aller politischen Parteien eine Selbstverständlichkeit, und wir richten den dringenden Appell, ein international renommiertes Wirtschaftsunternehmen nicht in die politische Wahlkampfagitation hineinzuziehen", so Generaldirektor Karl Javurek gegenüber der APA.

Team Stronach-Klubobmann Robert Lugar hatte am Mittwoch den Angaben der SPÖ, dass deren Plakatkampagne bisher nicht mehr als 1,5 Mio. Euro gekostet habe, keinen Glauben geschenkt. Es stelle sich die Frage, ob die Partei "lügt", meinte Lugar. Sollten die Kosten aber tatsächlich so niedrig sein, ortete er eben eine "verdeckte Parteispende der Gewista", denn derart hohe Rabatte würden anderen Parteien nicht gewährt.

(APA)
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