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NR-Wahl: Erste ORF-TV-Konfrontationen mit durchschnittlichen Quoten

Strache gegen Glawischnig lockte im Schnitt 708.000, Bucher gegen Stronach 722.000 Zuschauer vor die Bildschirme

Der Intensivwahlkampf hat mit dem gestrigen Donnerstagabend auch den ORF erreicht: Die ersten beiden der insgesamt 15 angesetzten TV-Duelle kamen dabei im Schnitt auf jeweils mehr als 700.000 Zuseher, wobei das Aufeinandertreffen zwischen BZÖ-Chef Josef Bucher und Frank Stronach (Team Stronach) gegenüber der Konfrontation zwischen FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache und Grünen-Chefin Eva Glawischnig quotentechnisch knapp die Nase vorn hatte.

Während die ab 20.15 Uhr auf ORF 2 gezeigte grün-blaue Auseinandersetzung auf durchschnittlich 708.000 Zuschauer (29 Prozent Marktanteil) kam, verfolgten das anschließend gesendete Duell zwischen Bucher und Stronach im Schnitt 722.000 Seher (ebenfalls 29 Prozent Marktanteil), wie der ORF mitteilte. Zum Vergleich: Im Vorfeld der letzten Nationalratswahl im Jahr 2008 saßen beim Aufeinandertreffen zwischen Strache und dem damaligen Grünen-Spitzenkandidaten Alexander van der Bellen durchschnittlich 744.000 Personen (31 Prozent Marktanteil) vor den Bildschirmen.

Als Quotensieger ging vor fünf Jahren das Duell der SPÖ- und ÖVP-Spitzenkandidaten, Werner Faymann und Wilhelm Molterer, mit 1,09 Mio. Zuschauer (38 Prozent Marktanteil) hervor. Das Schlusslicht bildete das Aufeinandertreffen von Molterer und Strache, das durchschnittlich 714.000 Zuseher (29 Prozent Marktanteil) nicht verpassen wollten.

(APA)
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