Nominierungen für Österreichischen Filmpreis ...
 

Nominierungen für Österreichischen Filmpreis stehen fest

Ferenc Szelepcsenyi/Fotolia
Der ORF nahm die Bekanntgabe der Shortlist zum Anlass, um auf seine Rolle als Finanzierungspartner in der heimischen Filmlandschaft hinzuweisen.
Der ORF nahm die Bekanntgabe der Shortlist zum Anlass, um auf seine Rolle als Finanzierungspartner in der heimischen Filmlandschaft hinzuweisen.

Die Shortlist für die Verleihung der Österreichischen Filmpreise in 16 Kategorien am 30. Jänner ist fix. Wie schon die letzten Jahre findet die Gala im niederösterreichischen Grafenegg statt, zum zehnjährigen Jubiläum des Preises allerdings mit "Extras".

Insgesamt wurden 38 österreichische Filme plus 18 Kurzfilme zum Auswahlverfahren angemeldet. Aus diesen haben die derzeit 441 wahlberechtigten Mitglieder der Akademie des Österreichischen Films in den letzten Wochen in einem geheimen, notariell überwachten Wahlverfahren die Nominierungen ausgewählt. Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums wird es eine neue, 17. Kategorie, geben: „Publikumsstärkster Österreichischer Kinofilm“.

Der Film mit den meisten Nominierungen für den Österreichischen Filmpreis 2020, nämlich zehn, ist „Little Joe“ unter der Regie von Jessica Hausner. Sieben Nominierungen verzeichnet „Der Boden unter den Füßen“ von Maria Kreutzer, sechs Nominierungen gingen an „Joy“ und „Nevrland“. Die endgültigen Preisträger in allen Kategorien werden in den kommenden Wochen durch die Akademie-Mitglieder aus den Nominierungen gewählt. Das Endergebnis wird am 30. Jänner 2020 im Auditorium Grafenegg im Zuge einer großen Gala bekanntgegeben.

'Beglückende Beziehung' zwischen Filmbranche und ORF

Inszeniert wird die Veranstaltung durch Mirjam Unger, moderiert von der Schauspielerin Salka Weber gemeinsam mit Schauspieler und Regisseur Markus Schleinzer. Motto des Abends: „Green Film“. Zum runden Geburtstag der Akademie wird ihr Präsident, Regisseur und Oscarpreisträger Stefan Ruzowitzky, eine Jubiläumsrede halten.

Der ORF unterstrich anlässlich der Bekanntgabe der Nominierten seine Rolle als Player in der heimischen Filmbranche: 13 der nominierten Filme wurden im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens vom ORF kofinanziert. ORF-Programmdirektorin Kathrin Zechner sprach vom Verhältnis zwischen dem ORF und dem österreichischen Film als "großartige, spannende, bereichernde, beglückende Beziehung". Filme seien "Gesicht und Stimme eines Landes und der Kinofilm ist die Königsdisziplin". Rund um die Preisverleihung Ende Jänner hat der ORF auf ORF III und zahlreichen weiteren Kanälen einen Schwerpunkt zum österreichischen Film programmiert.

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