Nielsen statt ZAS
 

Nielsen statt ZAS

Deutsche Zeitschriftenverlage schaffen ihre Anzeigenstatistik mittels Seitenzählerei ab.

Der deutsche Zeitschriftenverband und die Zentrale Anzeigenstatistik (ZAS) gehen eine Kooperation ein. In Zukunft soll der Erfassungsaufwand für die gezählten Anzeigenseiten in Magazinen reduziert werden, in dem auf die Werbestatistik von Nielsen Media Research zurückgegriffen wird - denn für seine Bruttowerbestatistik werden die Anzahl der gedruckten Werbeseiten sowieso erfasst. Durch die Hochrechnung der Seiten mit den Bruttowerbepreisen bietet Nielsen jedoch noch mehr Einblick ins Marktgeschehen. Allerdings werden auch hier Rabatte, Provisionen, Gegengeschäfte und Eigenanzeigen nicht berücksichtigt, so dass auch die neue Statistik eher Auskunft über den Werbedruck informiert als über die Werbeerlöse der Medien.
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