Niederösterreicher klagte RTL: Prozess in Kor...
 

Niederösterreicher klagte RTL: Prozess in Korneuburg

Laut Gutachten löste TV-Beitrag "psychiatrisches Störungsbild" aus

Das Landesgericht Korneuburg befasst sich heute, Donnerstag, mit dem Fall eines Niederösterreichers, der sich von RTL herabgewürdigt fühlte und den deutschen TV-Sender mit Sitz in Köln wegen der erlittenen Kränkung auf Schadenersatz klagte. Der inzwischen 70-Jährige hatte sich nach einem Badeurlaub im November 2010 auf den Malediven im Fernsehen wiedergefunden - als "Monster aus der Tiefe" bloßgestellt.

Der Mann war bei Dreharbeiten zur Sendung "Deutschland sucht den Superstar 2011 - Recall" vor die laufende Kamera geraten und in der Folge verspottet worden. Laut Anwalt Josef Wegrostek sei sein Mandant in der Folge als "Monster" erkannt und gehänselt worden, ein gerichtspsychiatrisches Gutachten habe dem Kläger durch die Veröffentlichung des TV-Beitrages ein krankheitswertiges psychiatrisches Störungsbild attestiert.

(APA)
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