News-Verlag will kein monokulturelles Magazin...
 

News-Verlag will kein monokulturelles Magazinhaus bleiben

Herausgeber Wolfgang Fellner spricht im Horizont-Interview über die Zukunft des News-Verlages mit Rudi Klausnitzer an der Spitze.

"Es war klar, dass wir über kurz oder lang einen Gesamtgeschäftsführer brauchen, der auch horizontal agiert", meint Wolfgang Fellner, Gesamtherausgeber in der News-Gruppe im Interview mit Horizont zu Besetzung dieser Funktion mit Rudi Klausnitzer. Mit Klausnitzer sowie dem Duo Wolfgang und Helmuth Fellner an der Spitze soll die News-Verlags-Gruppe künftig zu einem "multimedialen Medienhaus" ausgerichtet werden und sich so neben dem ORF und der Mediaprint zum "dritten großen Medienplayer in Österreich" entwickeln. Neben den Magazinen könnte dabei Fernsehen eine größere Rolle spielen.



An der seiner Rolle und der seines Bruders Helmuth, betont Wolfgang Fellner, werde sich durch das Engagement Klausnitzers nichts ändern. Nachdem der News-Verlag in vergangenen Monaten vertikal neu organisiert wurde, sei mit Klausnitzer nun ein Vorsitzender der Geschäftsführung engagiert worden, der auch horizontal agiert.

Nach der Einführung von Woman sieht Fellner "derzeit kein Feld, wo man sofort etwas neu gründen kann".



Wenn sich der News-Verlag auch nicht um eine TV-Lizenz bewerben werde, versichert Fellner, "werden wir sicherlich schauen, was auf dem Radio- und TV-Sektor passiert". Fellner zur Zukunft der News-Verlagsgruppe: "Wir werden sicherlich nicht ein ausschließlich monokulturelles Magazinhaus bleiben, sondern uns noch mehr in Richtung Internet entwickeln, und wir werden selbstverständlich in Richtung Fernsehbereich denken."



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(as)

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