Neun Bewerber für weitere Radiolizenzen
 

Neun Bewerber für weitere Radiolizenzen

Die Einreichfrist für neu ausgeschriebene Privatradiofrequenzen endet – insgesamt neun Bewerber rittern um drei lokale Frequenzen.

Insgesamt neun Privatradiomacher rittern derzeit um drei kleine Privatradiofrequenzen: Kürzlich endete die Ausschreibung der Medienbehörde KommAustria für die Frequenzen 107.1 MHz in Freistadt, 107.5 MHz in St. Johann im Pongau sowie 99.7 MHz in Villach. "Kleine Frequenzen mit wenig Versorgungsleistung" nennt KommAustria-Leiter Dr. Hans-Peter Lehofer die drei Lokalfrequenzen. Als Füllfrequenz will denn auch Privatradio Wörthersee – nunmehr Radio Harmonie – den Sendemast in Villach-Genottenhöhe verwenden, die Welle Salzburg sucht in St. Johann ebenfalls um eine Lizenz zur Verbesserung des bereits bestehenden Sendegebietes an. Nicht als Füllfrequenz sehen zwei altbekannte Bewerber die Kleinstfrequenzen: Radio Maria Austria sowie die Radio Starlet Programmgesellschaft bewerben sich für alle drei der ausgeschriebenen Frequenzen. Im Dezember gingen Radio Maria wie Radio Starlet bei der Vergabe einiger Lokalfrequenzen leer aus. Zusätzliche Bewerber gibt es für die Radiofrequenz in Freistadt (107.1 MHz): Neben Radio Maria und Starlet rittern dort auch die "klassischen Mantelprogramm-Übernehmer" um die Lizenz, gibt Lehofer bekannt. Das oberösterreichische Life Radio und eine Privatradio Arabella-Tochter bemühen sich ebenso um Freistadt wie Irmgard Savio - Frau des Senderchefs des Krone-Radios "Unsere Welle" in Steyr, Enrico Savio – und eine Tochtergesellschaft des Freien Rundfunks Oberösterreich. Mit "Lokalradio Freistadt" bemüht sich schließlich auch ein lokaler Bewerber um den Freistädter Sendemast: Hinter dem Lokalradiokonzept verbirgt sich die Braukommune.

Lesen Sie mehr in Horizont 7/2003, der am 14. Februar 2003 erscheint.

(jed)

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