Neues Vermarktungsmodell von IP Deutschland
 

Neues Vermarktungsmodell von IP Deutschland

Nach SevenOne Media hat jetzt auch Mitbewerber IP Deutschland sein neues Rabattierungsmodell vorgelegt.

Nach SevenOne Media hat jetzt auch Mitbewerber IP Deutschland sein neues, kartellgerechtes Rabattierungsmodell vorgelegt. Der Kölner TV-Vermarkter unterscheidet zwischen Direkt- und Agenturkunden, gewährt letzteren jedoch weiterhin Vorteile. Schließt der Kunde unmittelbar mit der IP einen Vertrag über die Werbebuchung ab, gehen alle erzielten Rabatte direkt an ihn. Ist die Agentur Vertragspartner kommen die Vorteile - zum Beispiel aus dem Poolen von Etats - zunächst ihr zugute. Der Wettbewerber Seven-One Media vergibt keine Agenturkonditionen mehr und zahlt stattdessen ein Honorar für "planungsneutrale" Leistungen. Die Begründung von IP-Verkaufschef Matthias Dang: "Die Agenturen sind für uns eine entscheidungsrelevante Stufe".




Das Angebot der Kölner setzt sich künftig aus Basis- und Max3-Buchungen zusammen, die unabhängig von einander verhandelt und rabattiert werden. Die vertraglich fixierte Basisbuchung des Volumens auf das Kalenderjahr muss spätestens im ersten Buchungsmonat vereinbart sein. Rückwirkende Rabatte - so will es das Kartellamt - werden abgeschafft. Unterjährig kann über die sogenannte Max3-Buchung für einen Zeitraum von höchsten drei Monaten Werbung platziert werden. Alle Preislistenrabatte entfallen - ein Punkt, den die Mediaeinkäufer bislang kritisch sehen. Dafür vergibt die IP im Gegensatz zu Seven-One weiter Naturalrabatte.

(dodo)

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