Neues Layout für "Die Presse"
 

Neues Layout für "Die Presse"

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Ein „sanfter“ Relaunch soll für mehr Orientierung, Klarheit und Lesevergnügen sorgen

Die „Presse“ zeigt sich seit 24. September im neuen Layout, das in den vergangenen Monaten von dem Designer Stefan Fuhrer mit Ingeborg Zack und Florian Asamer (beide „Presse“) erarbeitet worden ist. Zentrals

Entschleunigung und Orientierung im Fokus


Viele Rot- und Beigetöne der vergangenen Jahre weichen nun entweder dem einheitlichen „Presse“-Blau oder verschwinden völlig und mehr Weißraum auf den Seiten sollen die Konzentration auf das Wesentliche ermöglichen. Zurückgenommen wurden weiters die Stärke der Titelschriften und Zwischentitel. Dafür fallen die Infografiken mit kräftigeren Farben auf.

„Mit diesem optischen Schritt in Richtung Klarheit versuchen wir, noch deutlicher zu machen, was wichtig ist. Gleichzeitig unterscheiden wir noch stärker zwischen den Nachrichten des Tages, die auch innerhalb des Blattes so gekennzeichnet werden, einerseits und unseren Stärken, den analytischen, hintergründigen Texten und Interviews andererseits“, so Chefredakteur der „Presse“, Rainer Nowak. So versuche man ein Zeichen für Konzentration und Ruhe zu setzen. Durch den sanften Umbau der „Presse“ soll auch die klare Trennung von Bericht und redaktionellem Kommentar ins Rampenlicht rücken. Für Letzteren gibt es nun mit der „Einserglosse“ auch wieder Platz auf der ersten Seite.
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