Neues Blatt tschechischer Sozialdemokraten
 

Neues Blatt tschechischer Sozialdemokraten

Die oppositionellen Sozialdemokraten in Tschechien (CSSD) wollen als politisches Gegengewicht "links der Mitte" zu den existierenden Zeitungen und Zeitschriften ein neues Magazin ins Leben rufen.

Das kündigte CSSD-Chef Jiri Paroubek Ende der Vorwoche in einem Artikel in der Tageszeitung "Pravo" an. Die Tageszeitung "Hospodarske noviny" bezeichnete die Pläne Paroubeks als "eher mysteriös". Zurückhaltende Stimmen kamen auch aus der CSSD. Die tschechischen Massenmedien seien zu rechtslastig, weswegen seine Partei eine unabhängige, wöchentlich erscheinende Zeitschrift "links der Mitte" unterstützen wolle, so Paroubek. Bisher sei "definitiv nichts entscheiden", dämpfte CSSD-Chefberater Jiri Havlicek in "Hospodarske noviny" (HN) die Erwartungen."Ein solches Projekt würde am Anfang Dutzende Millionen Kronen kosten", äußerte sich auch Daniel Köppl, Chefredakteur der tschechischen Fachzeitschrift "Marketing & Media" gegenüber HN skeptisch. "Ich persönlich sehe ein Problem darin, linksgerichtete Journalisten für die Zeitschrift zu gewinnen."







(Quelle: APA)
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