Neuerungen bei druck.at
 
druck.at
Druck.at veranstaltete einen Medien-Round Table mit Commercial Director Gerhard Patek, Geschäftsführer Andreas Mößner und Betriebsleiter Markus Graf (v.l.n.r.).
Druck.at veranstaltete einen Medien-Round Table mit Commercial Director Gerhard Patek, Geschäftsführer Andreas Mößner und Betriebsleiter Markus Graf (v.l.n.r.).

Unter der neuen Geschäftsführung von Andreas Mößner gab die Online-Druckerei mit Sitz in Leobersdorf Einblick in Pläne, Trends und Produktneuheiten für 2020.

Am 1. Jänner löste Mößner als neuer Geschäftsführer Emily Shirley, die den Betrieb mit knapp 300 Mitarbeitern zuvor vier Jahre lang leitete, ab (HORIZONT berichtete). Für 2020 plant druck.at Investitionen in Millionenhöhe: Ein erster Schritt ist die Erneuerung des Digitaldruck-Maschinenparks mit Geräten von Konica Minolta. Gestartet wird ab Februar mit zwei Maschinen, bis Ende März ist ein weiterer Ausbau in diesem Segment geplant. Weiters soll ein neues CRM-System und Marketing Automation Tool eine noch individuellere Kundenbetreuung ermöglichen. Wachstumsbereiche 2020 sieht man bei druck.at beispielsweise bei Hardcover-Büchern, Blöcken und Broschüren. Auch im Bereich Außenwerbung wird mit einem starken Wachstum gerechnet. 

Die in Leobersdorf entwickelte IT-Lösung "Closed Shop" ist nach einer mehrmonatigen Testphase an den Start gegangen und soll Unternehmen mit vielen Filialen oder Abteilungen ab sofort mit einem innovativen Bestellsystem unterstützen. Die IT-Lösung wird in der Standardversion kostenfrei und dem Corporate Design, den Firmenfarben und Schriften des Kunden entsprechend, eingerichtet. Berechtigte Mitarbeiter können dann in Eigenregie Drucksorten und Produkte bestellen, wobei durch maßgeschneiderte Voreinstellungen der Bestellprozess vereinfacht wird. Die Abrechnung erfolgt zentral am Monatsende.

Auch 2020 setzt druck.at auf Nachhaltigkeit und regionale Zulieferer. 90 Prozent der Ware wird bereits in Leobersdorf produziert und direkt von dort ausgeliefert, die Verpackungen kommen zu 100 Prozent aus Österreich. Auch neue Partner werden gezielt im geografisch nahen Umfeld gesucht.

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