Neuer PR-Rat soll Schleichwerbung bekämpfen
 

Neuer PR-Rat soll Schleichwerbung bekämpfen

Die PR-Vertreter planen ein Kontrollorgan um die Vermischung redaktioneller und werblicher Inhalte zu dezimieren.

In Österreichs Printmedien gäbe es allzu oft keine klare Trennung zwischen redaktionellen Beiträgen, Werbeinhalten und PR-Texten, reklamieren Public Relations Verband Austria (PRVA) und die Initiative "Qualität im Journalismus" (IQ). Daher will der PRVA einen unabhängigen PR-Rat als Kontrollorgan installieren, der schwarze Schafe im Anlassfall sanktionieren soll.

Als Vorbild für die Initiative dient der Schweizer Code of Conduct, in dem sich rund 170 Schweizer Printmedien dazu verpflichtet haben, keine Schleichwerbung zu publizieren. Der Rat soll sich aus Vertretern aus Werbung, Wirtschaft, Wissenschaft und Recht zusammensetzen und noch im ersten Halbjahr 2008 in Aktion treten, meldet PRVA-Präsident Martin Bredl. PRVA und IQ sehen in den zunehmenden Gratismedien einen Grund für den Anstieg an Schleichwerbung im heimischen Printsektor.
(gud)

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