Neuer ORF-Kollektivvertrag könnte bald stehen
 

Neuer ORF-Kollektivvertrag könnte bald stehen

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Nach einer Klausur des Zentralbetriebsrats am 25. November wird das neue Regelwerk heute bei der Betriebsräteversammlung diskutiert, wo die ORF-Geschäftsführung den KV vorstellt

Der neue ORF-Kollektivvertrag könnte kommende Woche unter Dach und Fach sein. Nach einer Klausur des Zentralbetriebsrats am 25. November wird das neue Regelwerk heute bei der Betriebsräteversammlung diskutiert, wo die ORF-Geschäftsführung den KV vorstellt. Unter Berücksichtigung der heutigen Ergebnisse soll laut APA-Informationen in den kommenden Tagen die Abstimmung im Zentralbetriebsrat erfolgen.

Das für den ORF kostengünstigere Vertragswerk betrifft jene Mitarbeiter, die mit kommendem Jahr angestellt werden. Das dürften nicht ganz 300 Personen sein, die bisher als freie Mitarbeiter beziehungsweise Leasingkräfte für den Sender tätig waren. Das Gehaltsschema werde unter dem Kollektivvertrag aus dem Jahr 2003 liegen, wie aus Verhandlerkreisen zu hören war. Demnach belaufe sich der Unterschied in einer Größenordnung von 15 Prozent, in einigen Bereichen und auf Lebensarbeitszeit gerechnet sogar mehr.

In Summe sollten dem ORF die kolportierten Anstellung damit nicht teurer kommen als die derzeitige Beschäftigung dieser Leute, die u.a. für Hörfunk, Fernsehen und Technik arbeiten. In den vergangenen Jahren hat der öffentlich-rechtliche Sender vor allem durch den Abbau von rund 700 Mitarbeitern deutliche Einsparungen vollzogen. Projektbezogene Neuanstellungen wird es im kommenden Jahr unter anderem rund um den Eurovision Song Contest geben, wie die ORF-Geschäftsführung kürzlich mitgeteilt hatte.
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