Neuer Kaufinteressent für den Süddeutschen Ve...
 

Neuer Kaufinteressent für den Süddeutschen Verlag

Der frühere Chef der Holtzbrinck-Gruppe Dieter von Holtzbrinck konkurriert mit Halbbruder Stefan von Holtzbrinck um den Münchner Verlag.

Der Interessentenkreis für die "Süddeutsche Zeitung" wird um einen weiteren Anwärter erweitert. Dieter von Holtzbrinck, der frühere Chef der Holtzbrinck-Gruppe und bis 2006 auch deren Mitgesellschafter, will den Süddeutschen Verlag mehrheitlich übernehmen, berichtet das Manager Magazin in seiner aktuellen Ausgabe. Damit tritt er in direkte Konkurrenz zu seinem Halbbruder und Amtsnachfolger Stefan von Holtzbrinck, der sich ebenfalls um den Münchner Verlag bemüht.


Weitere Kaufinteressenten sind die Verlage DuMont Schauberr, die WAZ-Gruppe sowie die Beteiligungsfirmen Apax und Veronis Suhler Stevenson.


Problematik bei dem Verkauf: Vier Eignerfamilien wollen ihre Anteile von insgesamt 62,5 Prozent am Süddeutschen Verlag verkaufen. Die ebenfalls beteiligte Südwestdeutsche Medien Holding wehrt sich gegen den Verkauf und pocht auf ihr Vorkaufsrecht. Der Streit liegt bereits vor Gericht.

(dodo)

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