Neuer Jubiläumsfonds: 'Licht ins Dunkel' feie...
 
ORF/Hans Leitner
Susanne Schwab (Universität Wien), LiD-Vizepräsident Germain Weber, LiD-Geschäftsführerin Eva Radinger, LiD-Präsident Kurt Nekula und Klaus Vavrik, Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde (v.l.)
Susanne Schwab (Universität Wien), LiD-Vizepräsident Germain Weber, LiD-Geschäftsführerin Eva Radinger, LiD-Präsident Kurt Nekula und Klaus Vavrik, Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde (v.l.)

Insgesamt wurden seit Start der Initiative rund 361 Millionen Euro von den Österreicher:innen gespendet. Für die 50. Ausgabe weitet die Hilfsaktion ihr Angebot mit einem neuen Fonds für inklusive Projekte aus.

Seit Weihnachten des Jahres 1973 hilft "Lichts ins Dunkel" in enger Kooperation mit dem ORF bedürftigen Menschen. Insgesamt wurden in diesen 50 Jahren 361.708.296 Euro gespendet. Im Rahmen des Jubiläums sollen mit einem neuen Fonds in der Höhe von zehn Millionen Euro zusätzlich inklusive Projekte über drei Jahre hinweg gefördert werden, wie "Licht ins Dunkel"-Präsident Kurt Nekula sagte. "Licht ins Dunkel" wird zu einem überwiegenden Teil von Privatspenden finanziert. Gleich 72 Prozent der Spenden stammen aus diesem Bereich, 28 weitere werden von Unternehmen zur Verfügung gestellt. Die Altersverteilung ist dabei relativ ausgeglichen, wobei es Nekula zufolge sogar neun Spender gibt, die über 100 Jahre alt sind.

Die 49. Aktion von "Licht ins Dunkel" vergangenes Jahr war geprägt von der Coronapandemie. Trotz der widrigen Umstände haben die Österreicher:innen Nekula zufolge erneut knapp 20 Millionen für die Hilfsaktionen gespendet. Dieser Betrag kommt traditionell zur Gänze Menschen mit Behinderung und Familien und Kindern in Not in Österreich zugute. Für das Jubiläumsjahr hat "Licht ins Dunkel" zusätzlich einen zehn Millionen umfassenden Fonds mit noch nicht ausgeschütteten Spenden der vergangenen Jahr geschaffen, mit dem inklusive "Leuchtturm-Projekte" über drei Jahre hinweg finanziert werden sollen. Der Fokus liegt dabei auf Sozialraumprojekte für Menschen mit Behinderungen bzw. sozioökonomischer Benachteiligung.

Einreichung ab heute möglich

Wie Eva Radinger, Geschäftsführerin von "Licht ins Dunkel" sagte, können Projekte ab heute online eingereicht werden. Unter dieser Adresse finden sich auch die genauen Voraussetzung für eine etwaige Förderung. Bis Ende September wird ein Expertenbeirat eine Vorauswahl treffen, die letzte Entscheidung über die Vergabe hat dann der Vorstand. "Der Jubiläumsfonds setzt neue Maßstäbe für innovative, mehrjährige, die gesellschaftliche Inklusion von Menschen mit Behinderungen fördernde Projekte. Die Leuchtturmprojekte des Jubiläumsfonds werden die neue Strahlkraft von 'Licht ins Dunkel' und ihren Spender:innen werden", kommentierte "Licht ins Dunkel"-Vizepräsident Germain Weber.
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