Neue Co-Herausgeberin des "Standard"
 

Neue Co-Herausgeberin des "Standard"

Chefredakteurin Föderl-Schmid unterstützt Bronner - Anita Zielina rückt in die Chefredaktion von Online und Print auf und wird für die Koordination der beiden Medien zuständig sein

Personelle Weichenstellungen beim "Standard": Chefredakteurin Alexandra Föderl-Schmid rückt zur Co-Herausgeberin auf, gleichzeitig wird die frühere Online-Innenpolitikchefin Anita Zielina stellvertretende Chefredakteurin für Online und Print, wie die Zeitung am Dienstag bekannt gab. Damit werden bereits erste personelle Maßnahmen vor dem heuer im Dezember geplanten Umzug in ein gemeinsames Redaktionsgebäude gesetzt.

Keine Verflechtung

Eine Verflechtung der beiden Medien werde es aber weiterhin nicht geben, betonte Föderl-Schmid auf Anfrage von HORIZONT online. "Für uns gilt weiterhin Zusammenarbeit statt Zusammenlegung. Aber auch das will organisiert sein, und dieser Aufgabe wird sich Anita Zielina widmen." Sie werde hier ihre Erfahrungen aus ihrem Studium in den USA einbringen können, so Föderl-Schmid. Zielina war bis 2011 Ressortleiterin Innenpolitik und Bildung bei derStandard.at, bevor sie als erste Österreicherin für das Knight Journalism Fellowship 2011/2012 an der Stanford University in Kalifornien ausgewählt wurde. Dort studierte sie vor allem zu den Themen Medieninnovation und Social Media sowie Change Management.

Zielinas Position als stellvertretende Chefredakteurin für beide Medien wurde neu geschaffen, sie unterstützt dabei Föderl-Schmid und Online-Chefin Gerlinde Hinterleitner, die weiterhin die Redaktion von derstandard.at verantwortet.

Bronner will sich verstärkt der Malerei widmen

Herausgeber Oscar Bronner zieht sich unterdessen etwas vom Tagesgeschäft zurück, wie die Zeitung bekannt gab. Er will sich zunehmend wieder mehr seinem "zweiten Leben als Maler widmen", hieß es. Vor der Gründung des "Standard" im Jahr 1988 hatte Bronner diese Karriere in New York verfolgt. "Ich bin zuversichtlich, dass wir mit diesen Weichenstellungen unsere beiden bisher sehr erfolgreichen Medien besser durch eine schwieriger werdende Zukunft führen werden", erklärte er.
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