NEOS starten Petition gegen GIS-Gebühren
 

NEOS starten Petition gegen GIS-Gebühren

NEOS
Matthias Strolz will die GIS-Gebühren "abdrehen".
Matthias Strolz will die GIS-Gebühren "abdrehen".

Der ORF soll sich auf seinen öffentlich-rechtlichen Auftrag konzentrieren, statt teure Hollywood-Produktionen zu kaufen, fordern die NEOS.

"Während sich die Medienlandschaft in den letzten Jahrzehnten stark verändert hat, hängt der ORF in der Vergangenheit fest", sagt NEOS-Klubobmann Matthias Strolz: "Nicht nur, dass der ORF immer noch von SPÖVP und den Landesfürsten für ihren eigenen Machterhalt missbraucht wird, soll nun auch das neue Finanzloch von 42 Millionen Euro per Knopfdruck durch eine Erhöhung der GIS-Gebühren finanziert werden." Das sei "nicht tragbar" und müsse "abgedreht" werden. Daher haben die NEOS unter gisabdrehen.at eine Petition gestartet, die zwei Stunden nach dem Start bereits 1000 Menschen unterschrieben haben.

Ziel der NEOS ist laut Mediensprecher Niko Alm "ein starker ORF mit starker journalistischer Leistung und starken öffentlich-rechtlichen Inhalten". Das gehe aber "nur mit massiven Reformen und ohne politische Einflussnahme". "Der ORF muss sich auf seine Kernkompetenz als öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt besinnen, anstatt Hollywood-Blockbuster zu kaufen und mit teuren Inseraten zu bewerben", sagt Alm: Die Rundfunkgebühren würden weit mehr bedecken, als für die Erfüllung dieses Auftrags nötig sei. Statt sich über die GIS-Gebühren zu finanzieren, soll der ORF in Zukunft nach Vorstellung der NEOS über eine Medienförderung Neu aus dem Bundesbudget finanziert werden.
stats