Nächste Koalition fixiert?
 

Nächste Koalition fixiert?

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Erstes Wahlkampf-Duell des Duos "Werner Spindelegger" in der Puls4-Arena

Mit einem futuristischen Blick auf Wien bei Nacht im Hintergrund des attraktiv umgebauten blau-getönten Studios mit Rundum-Publikumstribünen zeigte Puls4 seine erste Wahlarena mit Publikumsbeteiligung, Moderationen von Puls4-Infochefin Corinna Milborn und Kurier-Kolumnist, ehemaligen Kurier-Herausgeber und Politikexperten Peter Rabl sowie Gundula Geiginger und Körperspracheexperten  aus Deutschland und OGM-Analyse.

Das Ergebnis: "Werner Spindelegger", der zweimalige Versprecher des Körpersprach-Experten trifft das Duell an sich recht klar: man begegnet einander bisweilen freundschaftlich verbunden, Spindelegger grenzt sich naturgemäß etwas klarer ab, und steckt bereits jetzt das Terrain für die voraussichtliche Aera zwei der Spindelegger-Faymann-Koalition ab - nichts mehr von "Lügenkanzler" & Co ist spürbar. Ein bisserl Wahlkampf-Kasperltheater-Feeling macht sich breit.

"Millionenshow" für Kanzler-Duo

Das Duo Milborn-Rabl gibt gehaltvolle Inputs und stellt prägnante Fragen ergänzt um ausgewählte Publikumsthemen aus allen Schichten und Altersgruppen von Wohnen über Schule bis Pension. Nervig bis witziges Extra - die Publikumsfragen werden à la "Millionenshow" mit einem Musikintro eingeleitet.

Bemüht die OGM-Analyse direkt im Anschluss an das Duell ergänzt um eine Deutung der Körpersprache der Spitzenkandidaten - eine leichte Sache. Spindelegger trat immer wieder hinter seinem gläsernen Rednerpult hervor, sprach Menschen mit ihren Namen an, lächelte öfter und war um realistische Lösungsvorschläge bemüht. Faymann war stark im Konter, redete sich teils richtiggehend in Rage und wurde vom Publikum deutlich öfter beklatscht und von den Moderatoren seltener unterbrochen.

Bis zu 350.000 Zuseher für Puls4

Für Puls4 ein schönes Gesamtergebnis: Mit dieser Nationalrats-Wahlkampf-Eröffnung erreichte der Sender in Spitzen teils über 350.000 Österreicher. In der Zielgruppe 12+ waren im Schnitt 325.900 Zuseher on air, was einem Marktanteil von 13,29 Prozent entspricht. Der Nachbericht brachte knapp 15 Prozent Marktanteil. In der werberelevanten Zielgruppe der 12- bis 49-Jährigen lag der Marktanteil über Senderschnitt (rund vier Prozent) bei 6,25 Prozent. Daran erfreuen konnten sich in zwei großen Werbeblöcken (das Duell wurde auf zwei Blöcke von mehr als 45 Minuten aufgeteilt) diverse Marken von Toto, bebe, Österreich, Thalia, Mediamarkt bis Milka.

Auch auf Twitter wurde mitdiskutiert: über 3770 Tweets pro Stunde schaffte das #kanzlerduell und war damit zeitweise in der Liste der zehn meist diskutierten Themen weltweit (Trending Topics worldwide) zu finden.

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