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'profil' startet neues Faktencheck-Portal 'faktiv'

buero butter
Das 'Faktiv'-Team will Falschbehauptungen aufdecken.
Das 'Faktiv'-Team will Falschbehauptungen aufdecken.

Vierköpfige Redaktion soll 'Falschbehauptungen, unehrliche Spins und Verdrehung von Tatsachen' aufdecken.

Auf den österreichischen Medientagen von profil-Digitalchefin Isabel Russ bereits angekündigt, hat das Nachrichtenmagazin heute seinen neuen Faktencheck-Kanal "faktiv" gestartet. Damit "werden wir die herausragende investigative Recherchekompetenz der profil-Redaktion noch stärker digital ausrollen", sagt Herausgeber Christian Rainer zum Start. Redaktioneller Projektleiter ist Jakob Winter, neben ihm gehören dem "faktiv"-Team die 29-jährige Juristin Katharina Zwins, Sebastian Hofer (42) und Ines Holzmüller (30) an.


"Die Regierung kontrolliert die Message. Die Opposition kritisiert die Regierung. Und wir checken die Fakten. Das heißt: Wir decken Falschbehauptungen, unehrliche Spins und Verdrehungen von Tatsachen auf", so Winter. "Faktiv" will "zu einem evidenzbasierten politischen Diskurs beitragen. Dafür braucht es Fakten." Finanzielle Starthilfe erhielt das Projekt von der Wiener Medieninitiative. Zeitgleich zum Projektlaunch startet profil eine Awarness-Kampagne für die neue Plattform. Ziel der Kampagne, deren Hauptaugenmerk auf Online bzw. Social Media Werbung liegt, sei es, einen starken Markenauftritt und klare Markenpositionierung zu etablieren, damit "faktiv" dem Konsumenten nachhaltig in Erinnerung bleibt, erklärt das Unternehmen. In Zusammenarbeit mit dem Design- und Konzeptstudio buero butter wurde sowohl eine auffällige CI in knallgelb kreiert, als auch eine Aufmerksamkeit generierende Kampagne entworfen.
'Profil' warnt vor Rutschgefahr.
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'Profil' warnt vor Rutschgefahr.
Das Key Visual der "faktiv"-Kampagne ist das bekannte "Achtung Rutschgefahr"-Schild. Es soll User darauf aufmerksam machen, Content, den sie teilen, oder Nachrichten, die sie verbreiten, auf ihre Fakten und Quellen zu überprüfen, um nicht ins Schleudern zu kommen. Neben Onlinebewerbung auf Standard, Kleine Zeitung, ORF, Kurier, Futurezone und Social Media-Werbeformate setzt man ab 21. November auch auf OOH auf ÖBB-Standorten.

Neue Marketing-Leiterin

Koordiniert wird die Kampagne von der neuen profil-Marketing-Leiterin Ina Lins: "Um sich bei all dem Informations-Overload und den Reizüberflutungen, die einem heute online und in den Sozialen Medien entgegenschlagen, erfolgreich und sichtbar abzuheben, bedarf es glaubhafter Markenkommunikation. Das Ziel der Kampagne ist es, einen starken Markenauftritt und eine klare Markenpositionierung für 'faktiv' zu etablieren, damit man nachhaltig in Erinnerung bleibt."
Der Start des Portals wird von einer Kampagne begleitet.
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Der Start des Portals wird von einer Kampagne begleitet.
Zusätzlich zur klassischen Werbung setzt man auf verschiedene Aktionen, etwa der Verteilung von Flyer vor den Wiener Universität und einer Präsenz auf der Buch Wien. Ab Mitte Oktober findet darüberhinaus eine Vorlesung "Fact-Checking mit profil" an der FH Wien der WKW statt. Journalismus-Studierende sollen dabei von "faktiv"-Projektleiter Jakob Winter evidenzbasiertes Recherchieren lernen – eine Veröffentlichung der besten Faktenchecks auf profil.at/faktiv ist möglich. Damit wolle man auch die eigene Kompetenz als journalistischer Ausbildungsbetrieb stärken, so das Unternehmen.

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