Nachfragerückgang beim Super-Bowl
 

Nachfragerückgang beim Super-Bowl

Amerikas größtes TV-Ereignis spürt Krise noch nicht - die meisten Verträge wurden noch in wirtschaftlich guten Zeiten abgeschlossen.

Das Endspiel der National Football League ist eines der größten TV-Ereignisse der USA - dieses Jahr am 1. Februar. Und auch eines der teuersten: ein 30-Sekunden-Spot beim Super-Bowl kostet etwa drei Millionen US-Dollar. Erwartet werden rund 100 Millionen Zuschauer. In Zeiten der Wirtschaftskrise verwundert es da nicht, dass heuer Konzerne wie General Motors, FedEx oder Garmin nicht mehr mit von der Partie sind. Auch Playboy Enterprises wird zum ersten mal seit 9 Jahren werblich nicht in Erscheinung treten.

 
Und dennoch: 90 Prozent der Werbezeiten seien bereits mit Mitte Jänner verkauft, meldet der Sender NBC. Das fällt unter "Glück im Unglück", denn die meisten Verträge wurden noch vor dem vollen Ausbruch der Krise abgeschlossen.
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