Musiktauschbörse Napster bleibt weiter offlin...
 

Musiktauschbörse Napster bleibt weiter offline

US-Bundesgericht verlangt, dass urheberrechtlich geschützte Musikstücke zu 100 Prozent ausgefiltert werden können. Napster ist trotzdem optimistisch, noch diesen Sommer mit dem neuen, kostenpflichtigen Dienst online gehen zu können.

"Wir glauben, dass diese neue Auflage dem Urteil vom Februar widerspricht", gibt sich der interimistische Napster CEO, Hank Barry, ob der neuen Auflage verschnupft, die US-Richterin Marilyn Patel am Mittwoch in San Francisco verfügte. Demnach muss zu 100 Prozent sichergestellt werden, dass keine urheberrechtlich geschützten Musikstücke über Napster getauscht werden können.


Vor knapp zwei Wochen hat Napster sein Musikangebot selbst vom Netz genommen, um die neue Filtersoftware zu installieren. Die neue Technik stelle zu 99 Prozent sicher, dass urheberrechtlich geschützte Titel herausgefiltert werden, versichert Barry. Der Zugang zu der ehemals sehr beliebten Musiktauschbörse ist nur mehr mit der neuen Zugangssoftware möglich. Noch in diesem Sommer will Napster mit dem neuen kostenpflichtigen Dienst online gehen. Napster kooperiert seit einem Monat mit Musicnet, der Online-Musikplattform der Branchenriesen Warner Music, Bertelsmann und EMI Group.

(rs)

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