Musikmarkt legte 2007 mengenmäßig um neun Pro...
 

Musikmarkt legte 2007 mengenmäßig um neun Prozent zu

Laut Verband der Österreichischen Musikwirtschaft gaben die Österreicher im letzten Jahr aber um sieben Prozent weniger für Musik aus als im Jahr davor.

Die heimische Musikwirtschaft kann sich zwar über in mengenmäßiges Wachstum freuen - der Umsatz ging aber im Jahr 2007 gegenüber 2006 um sieben Prozent auf 201 Millionen Euro zurück. Dies gab der Verband der Österreichischen Musikwirtschaft (IFPI) am 20. Feber 2008 per Aussendung bekannt. Laut IFPI ist der Gesamtmarkt - gemessen an den verkauften, physischen und digitalen Einheiten im vergangenen Jahr um neuen Prozent gestiegen. 24 Millionen CD-Alben, CD-Singles, Musik-DVDs, Vinyl-Tonträger sowie Internet- und Handy-Downloads wurden in Österreich 2007 verkauft, um zwei Millionen Einheiten mehr als im Jahr davor.

Der Digitalmarkt konnte mit einem Absatzplus von 60 Prozent und einem Umsatzplus von 14 Prozent wieder deutlich zulegen. Bereits mehr als 500.000 Konsumenten nutzen die neuen digitalen Musikangebote. Erstmals wurde mit dem Musikverkauf über Online-Shops und Handys die zehn Millionen Grenze sowohl beim Umsatz (zehn Millionen Euro) als auch bei den verkauften Einheiten (10,2 Millionen) überschritten. Der Anteil der Online- und Mobile-Umsätze am Gesamtmarkt beträgt in Österreich rund sechs Prozent. Im Jahr 2006 waren es noch fünf.

Hannes Eder, Chef von Universal Music Austria meint angesichts der aktuellen Zahlen: "Die Musikbranche befindet sich mitten in einem Paradigmenwechsel. Neue Vertriebskanäle, neue Technologien und neue Endgeräte steigern die Nachfrage und fragmentieren den Musikmarkt."

(rs)

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