Motorola verbucht in Österreich Umsatzminus
 

Motorola verbucht in Österreich Umsatzminus

Der Handyhersteller will fünf neue GPRS-Handies bis Herbst auf den Markt werfen. Die schnelle Mobilfunktechnik soll auch die Wende bringen.

Um etwa 300 Millionen Schilling ist der Umsatz der Österreich-Tochter des US-Handyherstellers Motorola gegenüber dem Jahr 1999 zurückgegangen. In der vom Unternehmen als Rekordjahr bezeichneten Periode konnte man 1,5 Milliarden Schilling Umsatz verbuchen. Der nach Nokia weltweit zweitgrößte Handyhersteller (in Österreich kämpft Motorola mit Alcatel um den vierten Platz) will im laufenden Geschäftsjahr seine Umsätze vor allem mit der neuen mobilen Internettechnologie GPRS (General Packet Radio System) wieder steigern, so Motorola-Österreich-Chef Peter Levak gegenüber der APA. Den Umsatzrückgang im Vorjahr führt man bei Motorola auf ein mehrmonatiges Personalloch im Vertrieb zurück. Levak rechnet damit, dass sich die Mobilfunkpenetration in Österreich auf etwa 80 Prozent einpendeln wird. Derzeit haben 72 Prozent aller Österreicher ein Mobiltelefon.


(rs)

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