Moser Holding schließt Druckerei in Salzburg
 

Moser Holding schließt Druckerei in Salzburg

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Die Moser Holding will ihre Kräfte im Druckereibereich "bündeln". Ab 2019 will man sich auf die Standorte Innsbruck und Wels konzentrieren, der Betrieb am Standort Elsbethen wird mit 31. Dezember 2018 eingestellt.

Die Mitarbeiter des Standorts Elsbethen seien am Mittwoch frühzeitig darüber informiert worden, dass der dortige Betrieb mit Ende 2018 eingestellt wird, hieß es in einer Mitteilung. Bis dahin werde die Produktion in Salzburg in vollem Umfang fortgeführt. Die Gespräche mit dem Betriebsrat und der Belegschaft seien am Mittwoch aufgenommen worden. 

„In Elsbethen waren wir bei der technischen Infrastruktur zusehends mit Engpässen, unter anderem am Anbietermarkt für Service und Ersatzteile, konfrontiert. In Kombination mit der Markt- und Auftragsentwicklung können wir die hohen Investitionen, die für einen zukunftsweisenden Produktionsbetrieb in Elsbethen notwendig wären, wirtschaftlich leider nicht rechtfertigen“, so Moser Holding-Vorstand Silvia Lieb, die den Druckereibereich der Mediengruppe verantwortet. Bei der Intergraphik Innsbruck sowie beim Landesverlag Wels war es hingegen möglich, in den vergangenen Jahren in technische Erneuerungs- und Modernisierungsmaßnahmen zu investieren. „Damit wurde die Leistungsfähigkeit der beiden verbleibenden Druckstandorte erhöht, um dort auf Jahre hinaus die Produktionssicherheit zu gewährleisten“, ergänzt Alexander Ströhle, Geschäftsführer der Moser Holding-Druckereien.

Den Verantwortlichen liegt nun sehr viel daran, für die 36 am Standort Elsbethen tätigen MitarbeiterInnen gute Voraussetzungen für ihre berufliche Neuausrichtung zu gewährleisten: „Wir setzen bewusst auf eine offene und sehr frühzeitige Kommunikation mit dem Betriebsrat und unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“, so Lieb und Ströhle, „unser gemeinsames Ziel muss es sein, den Betrieb in Elsbethen bis 31. Dezember 2018 in der gewohnt hohen Qualität und Verlässlichkeit sicherzustellen und für den beruflichen Umstieg die besten Voraussetzungen zu schaffen. Wir möchten uns beim Salzburger Team ausdrücklich für den großen Einsatz bedanken, der es uns ermöglichte, in den letzten Jahren trotz widriger infrastruktureller Bedingungen in sehr hoher Qualität zu produzieren.“ 

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