Moser Holding darf „OÖ. Rundschau“ übernehmen
 

Moser Holding darf „OÖ. Rundschau“ übernehmen

Der Innsbrucker Verlag muss dafür aber eine Kooperation mit dem Medienhaus Wimmer aufgeben, verlangt die Wettbewerbsbehörde.

Die Wettbewerbsbehörde erlaubte der Innsbrucker Moser Holding („Tiroler Tageszeitung“, „Die Neue“), 51 Prozent an der „Oberösterreichischen Rundschau“ zu kaufen, berichtete die Tageszeitung „Der Standard“ in ihrer vergangenen Wochenendausgabe. Die Bedingung dabei: Die Tiroler müssen ihre Kooperation mit der Gratistageszeitung aus dem Verlagshaus der „Oberösterreichischen Nachrichten“ namens „Oberösterreichs Neue“ beenden.



Denn diese Kooperation „legt die Gefahr der Verminderung des Wettbewerbs“ zwischen dem oberösterreichischen Medienhaus Wimmer und der „Rundschau“-Gruppe nahe und schaffe zumindest „potenziell die Möglichkeit der Marktabschottung gegenüber Mitbewerbern“, begründeten die Wettbewerbshüter. Die Moser Holding stieg im Vorjahr bei der Rundschau ein und will nun sukzessive ihren Anteil an der regionalen Wochenzeitung aufstocken.



(wh)

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