Moraks „Danksagung“ zur ORF-Gebührenerhöhung
 

Moraks „Danksagung“ zur ORF-Gebührenerhöhung

ÖVP-Mediensprecher kritisiert SPÖ, ORF und Stiftungsrat.

Sechs Tage vor in Kraft treten der Erhöhung der Rundfunkgebühren meldet sich ÖVP-Mediensprecher Franz Morak mit einem zynischen sechsfachen „Danke“ zu Wort. Empfänger der Botschaft: Arbeiterkammer, Konsumentenschutzminister Erwin Buchinger, Bundeskanzler Alfred Gusenbauer, ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz, sowie jene 16 ORF-Stiftungsräte, die einer Gebührenerhöhung zugestimmt haben. Moraks „Danksagung im Wortlaut“:










DANKE an die ARBEITERKAMMER und ihre Konsumentenschutzinstitutionen, deren Vertreter im ORF-Stiftungsrat für die Erhöhung gestimmt haben und damit zur allgemeinen Teuerung beitragen.




DANKE an den KONSUMENTENSCHUTZMINISTER, der sich auf unsere parlamentarischen Anfragen zum Thema Teuerung durch den ORF (Gebührenerhöhung, Verwendung von Mehrwertnummern, Kosten für Smartcards) für unzuständig erklärt hat.




DANKE an den BUNDESKANZLER, der gemeinsam mit der SPÖ trotz misslungener Programmreform im ORF und offensichtlicher Strukturprobleme lieber die Belastungen für den Bürger erhöht, als echte Lösungen zu erarbeiten.




DANKE an Alexander WRABETZ, der im Vorfeld 15 Millionen Euro mehr für österreichische Filmproduktionen versprochen hat, um jetzt - kaum sechs Monate danach - 16 Millionen in der Produktion von Filmen einzusparen.




DANKE an die 16 Mitglieder des Stiftungsrates (SPÖ, GRÜNE), die uns diese Suppe zum Auslöffeln eingebrockt haben.




DANKE, wir wissen jetzt, warum der Gebührenzahler Gebührenzahler heißt – weil er das alles zahlen muss.
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