Morak kündigt Print-Enquete an
 

Morak kündigt Print-Enquete an

Medienstaatssekretär Franz Morak kündigt im Rahmen einer Veranstaltung des VÖZ eine Enquete zur Zukunft der Print- udn Zeitungslandschaft in Österreich an.

Der Verband österreichischer Zeitungen rief zu einer Veranstaltung zum Thema "Medienpolitische Weichenstellungen" und zahlreiche Vertreter der österreichischen Printmedienlandschaft kamen. Franz Morak, Staatssekretär für Kunst und Medien, war zu einer Zwischenbilanz angetreten. Naturgemäß fällt das Resümee für die "Herstellung europäischer Normalität"; auf dem Mediensektor positiv aus.
Die Liberalisierung der Beteiligungsbeschränkung bei den Privatradios ist für Morak ein Erfolg. Für das ORF-Gesetz läßt er sich gerne prügeln, sieht er den ORF doch "stärker, freier und wettbewerbsfähiger" aus der Reform hervorgegangen. An eine wirtschaftliche Schwächung des ORF glaubt Morak nicht.
Zur Presseförderung erklärt Morak, dass sie "treffsicher neu strukturiert" werden müsse und dass "nationale und regionale Marktführer von der besonderen Presseförderung" wohl ausgeschlossen werden sollen. Das Gesamtvolumen von 15,9 Millionen Euro soll unbeschnitten bleiben. Für Anfang März kündigt Morak darüber hinaus eine Enquete zur Zukunft der Presse- und Zeitungslandschaft in Österreich an. Wann die Werbeabgabe endgültig fallen soll, darauf fiel Morak allerdings keine Antwort ein.

Mehr dazu lesen Sie in der Printausgabe von Horizont (05/2002), die am 1. Februar erscheint.

(spr)

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