Mobilkom startet mit GPRS
 

Mobilkom startet mit GPRS

Das GSM-Nachfolge-Netz soll in Zukunft eine Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 171 Kilobits pro Sekunde ermöglichen.

Gestern nahm die Mobikom Austria nach planmäßiger Fertigstellung, das, laut Unternehmenssprecherin Elisabeth Mattes, "weltweit erste kommerzielle und flächendeckend ausgebaute GPRS-Netz" in Betrieb. GPRS (General Paket Radio System) arbeitet, im Gegensatz zur bisherigen kontinuierlichen Datenübertragung, mittels eines Transfers von Datenpaketen in parallelen Funkkanälen. Das Ergebnis: Die derzeitige Übertragungsgeschwindigkeit beträgt bis zu 80 Kilobits pro Sekunde, ausreichend zur Übertragung von digitalen Bildern, und soll auf eine Datenrate bis zu 171 Kilobits pro Sekunde gesteigert werden.
Voraussetzung ist ein GPRS-fähiges Mobiltelefon. Ein solches kann, da im Handel derzeit nicht erhältlich, auf OneTwoSold.at ab einem Ausrufungspreis von einem Schilling in den kommenden sieben Tagen ersteigert werden. Hundert Stück Motorola Timeport-Handies wurden von der Mobilkom für diese Auktion bereitgestellt.
Die GPRS-Kosten belaufen sich für Business-Kunden auf 99 Groschen pro Minute in der Zeit von sechs Uhr früh bis 20 Uhr und ab diesem Zeitpunkt auf 49 Groschen. Allen übrigen Endkunden verrechnet die Mobilkom derzeit tagsüber (6 bis 20 Uhr) 1,99 Schilling pro Minute und nachts 99 Groschen. Eine Grundgebühr fällt nicht an.

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