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Mobiles Marketing steckt noch in den Kinderschuhen

Zu wenige Infos über Kunden, verzwickte Rechtslage und schlechte Technik sind der Grund dafür, so der Hamburger Unternehmensberater Mummert + Partner. Doch die Firmen sollten schon jetzt in das mobile Marketing investieren.

Die Werbung via Handy steckt noch in den Kinderschuhen. SMS-Texte, die billige Handytarife von diversen Mobilfunkanbietern auf den Handydisplays landen, gehören noch zu den häufigsten Formen des neuen Werbetools. Trotzdem: Eine Untersuchung des britischen Marktanalysten Datamonitor belegt, dass die europäischen Verbraucher durchaus positiv auf mobile Werbung reagieren. "Gute mobile Werbung ist zudem ein Pluspunkt bei der Kundenbindung – solange das Medium nicht überstrapaziert wird", so der M-Commerce-Experte von Mummert + Partner, Thomas Spiegelmeier.


Traurige Realität ist jedoch nach wie vor, dass die Firmen oft nur über Kundendaten verfügen, die veraltet sind. Das Ergebnis seien unpersönliche Massenmails, die vom Empfänger nicht goutiert würden. Darüberhinaus sind die Möglichkeiten auch durch die Technik begrenzt. Die heutige Handygeneration sei den Anforderungen des mobilen Marketings noch nicht gewachsen, so die Mummert + Partner-Aussendung. Eine restriktive Rechtslage sei noch eine zusätzlich Hürde: Das derzeit einzig legale Konzept sieht der Unternehmensberater im "Permission Marketing" (der Kunde erteilt dem Werber vorher die Erlaubnis, ihm Informationen aufs sein Handy zu senden).

(rs)

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