Mobile Visionen bremsen Entwicklung
 

Mobile Visionen bremsen Entwicklung

Viele Unternehmen suchen nach Killerapplikationen für den M-Commerce, anstatt sich auf schon vorhandene Lösungen zu konzentrieren, ergab eine Untersuchung von Berlecon Research.

Viele Unternehmen suchen fieberhaft nach erfolgversprechenden Killerapplikationen für den M-Commerce, anstatt sich auf schon vorhandene Lösungen zu konzentrieren, dies ergab eine kürzlich veröffentlichte Untersuchung des Wirtschaftsforschungsunternehmen Berlecon Research bei 80 Anbietern für mobile Dienste in Deutschland.

Die von den Unternehmen konstruierten Visionen versperrten den Blick auf Anwendungen, die bereits heute möglich wären und hemmten die Bereitschaft, in diese Lösungen zu investieren, attestieren die Analysten von Berlecon. Den Fokus weniger auf B2C Angebote zu richten empfiehlt Berlecon-Analystin Nicole Dufft. Stattdessen sollte das jetzt schon erhebliche Marktpotenzial mobiler B2B Anwendungen mehr beachtet werden. Mit mobilen Geschäftsanwendungen werden hingegen heute schon Umsätze generiert und der Markt verspricht, zu einem der wichtigsten Wachstumssegemente im mCommerce zu werden. Berlecon rechnet, dass bei diesen Anwendungen allein für Deutschland das Marktvolumen bis zum Jahr 2005 auf 1,5 bis zwei Milliarden Euro anwächst.

(er)

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