Millionen an TV-Werbung werden umgebucht
 

Millionen an TV-Werbung werden umgebucht

Mit Millionenbeträgen beziffern die TV-Vermarkter den Ausfall an Werbeeinnahmen während der aktuellen Berichte zum Terror in den USA.

Werbeblöcke, in denen Spots für rund 20 Millionen Schilling eingebucht waren, mussten angesichts der Berichterstattung rund um den Terror gegen die USA ausfallen, schätzt Franz Prenner, Geschäftsführer der ORF-Enterprise. ORF 2 lief drei Tage lang so gut wie ohne Werbung, auch auf ORF 1 gab es im Umfeld der aktuellen Berichte keine Werbeblöcke. Ö3 setzte ebenfalls sofort alle Werbeblöcke ab.



Für RTL mag Dr. Walter Neuhauser, Geschäftsführer des Vermarkters IP, zwar keine Angaben dazu machen, was den Sender der RTL-Familie tatsächlich entgangene sei. Allerdings nennt Neuhauser für RTL einen durchschnittlichen Umsatz von rund Millionen D-Mark (105 Millionen Schilling) pro Tag. RTL blieb zwei Tage weitgehend werbefrei. Keinerlei Umsatzangaben gibt es seitens SevenOne Media, dem Vermarkter der TV-Sender aus der Kirch-Gruppe.



Sowohl Prenner als auch Neuhauser und SevenOne-Media-Sprecherin Katja Pichler gehen allerdings davon aus, dass ein Großteil der ausgefallen Spots zu einem späteren Zeitpunkt wiederholt wird.



Lesen Sie mehr in der aktuellen Print-Ausgabe von Horizont (38/2001).



(as)

stats