Metro Group meldet düstere Prognosen
 

Metro Group meldet düstere Prognosen

Die drittgrößte Zeitungsgruppe der Welt rutschte im 2. Quartal in die roten Zahlen.

Die Gratiszeitungsgruppe Metro International hat kürzlich seine Quartalszahlen bekanntgegeben: Von April bis Juni diesen Jahres musste der Konzern einen Nettoverlust von 1,9 Millionen Euro verbuchen. Im Vorjahreszeitraum gab es noch einen satten Nettogewinn von einer Million Euro. Der Kommentar von CEO Mikael Jensen im Guardian dazu: "Die Bedingungen auf dem Werbemarkt in Europa und Nordameriak sind düster, unabhängig von der Mediengattung. Auch Bezahltitel mussten in einigen Ländern herbe Einbußen hinnehmen, allen voran in den USA, Großbritannien und Südeuropa, aber auch in Nordeuropa". Lediglich in Südamerika, Asien und Russland sieht die Lage besser aus - hier seien die wirtschaftlichen Bedingungen noch besser und die Mediaspendings steigen noch, so Jensen.

Deshalb werde sich die Wachstumsstrategie der Metrogruppe um so mehr auf diese Länder konzentrieren. Darüberhinaus will der Konzern versuchen, seine Kosten zu reduzieren und 14 Prozent der Belegschaft einsparen.




Metro International wurde 1995 in Stockholm gegründet und ist seitdem zum drittegrößten Zeitungsgruppe der Welt avanciert.
stats