Messebeteiligungen effizienter machen
 

Messebeteiligungen effizienter machen

Messen benötigen zur Entfaltung ihrer Wirkung mehr als andere Instrumente den Einsatz zusätzlicher Medien.

Für jeden Schilling, der in eine Messebeteiligung fließt, muß zusätzlich ein weiterer Schilling in andere Medien investiert werden. Das war das Ergebnis einer Podiumsdiskussion hochrangiger Messe- und Wirtschaftsvertreter im Rahmen des diesjährigen Deutschen MesseForums. Und auch wenn Unternehmen ihre Etats für Messebeteiligungen konstant halten, müssen sie immer mehr zusätzliche Marketing-Tools in ihre Planung miteinbeziehen, wie etwa das Internet. Daraus resultiert eine kritische Beurteilung der traditionellen Medien.

Hauptkonkurrenten für die Messen sind neben Online-Investitionen auch Aufwendungen für Investor Relations oder für Hausmessen. Die Integration von Messen in den Gesamt-Kommunikationsplan eines Unternehmens sind vielfach noch unzureichend, auch seien Präsentationen noch zu produktionsorientiert.

Unter Einschluss aller Kommunikationsformen in den Bereichen B2B und B2C werden gegenwärtig etwa sieben Prozent der Gesamtbudgets in Messen investiert. Messen müssen qualitativ wachsen, um ihren Anteil am Kommunikationskuchen vergrößern zu können. (spr)

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