Mehrheit der Österreicher erkennt Fake News n...
 

Mehrheit der Österreicher erkennt Fake News nur schwer

Bertelsmann Stiftung/Forschungsinstitut Kantar Emnid
Hierzulande wurden 500 Menschen ab 15 Jahren zwischen 23. Juli und 07. August 2019 telefonisch befragt.
Hierzulande wurden 500 Menschen ab 15 Jahren zwischen 23. Juli und 07. August 2019 telefonisch befragt.

Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar im Auftrag der Bertelsmann Stiftung anlässlich des Salzburger Trilogs 2019.

Demnach können 59 Prozent der Befragten in Österreich nur "eher schwer" bis "sehr schwer" den Wahrheitsgehalt von Informationen erkennen. Weitere 81 Prozent gehen davon aus, dass es für andere Personen "eher schwierig" beziehungsweise "sehr schwierig" sei, Falschinformationen zu identifizieren.

Liz Mohn, Initiatorin des Salzburger Trilogs und stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Bertelsmann Stiftung: "Vertrauen prägt nicht nur Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, sondern auch die Gedanken und Sorgen vieler Menschen in ihrem Alltag. Die Geschwindigkeit der Digitalisierung verändert unser Miteinander. Viele Menschen reagieren auf diesen Wandel mit Verunsicherung und Angst. In Zeiten des technologischen Wandels suchen die Menschen nach Orientierung".

Beim mittlerweile 18. Salzburger Trilog der Bertelsmann Stiftung diskutieren Entscheidungsträger aus Politik, Wirtschaft und Kultur über die Frage eines gemeinsamen Verständnisses von Wahrheit und Wirklichkeit in einer globalisierten Welt.

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