Mehrere Auszeichnungen für Österreich beim 41...
 

Mehrere Auszeichnungen für Österreich beim 41. Max-Ophüls-Preis

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Beim Festival "Max-Ophüls-Preis" wird der junge deutschsprachige Film gezeigt und ausgezeichnet.
Beim Festival "Max-Ophüls-Preis" wird der junge deutschsprachige Film gezeigt und ausgezeichnet.

Die Grazerin Johanna Moder erhielt für die Gesellschaftssatire "Waren einmal Revoluzzer" den Preis in der Kategorie "Beste Regie", das Jugenddrama "Ein bisschen bleiben wir noch" von Arash T. Riahi bekam den mit 5.000 Euro dotierten "Publikumspreis Spielfilm".

Insgesamt sind am Samstagabend 16 Auszeichnungen mit Preisgeldern in einer Gesamthöhe von 118.500 Euro verliehen worden. Auch zwei weitere österreichische, vom ORF finanzierte (Ko-)Produktionen konnten in Saarbrücken reüssieren: Das schweizerisch-österreichische Ensembledrama "Lovecut" der beiden Filmemacherinnen Iliana Estanol und Johanna Lietha erhielt den mit 13.000 Euro ausgestatteten "Fritz-Raff-Drehbuchpreis". Die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung für den "Besten Kurzfilm" ging an "Das beste Orchester der Welt" von Henning Backhaus. Der gebürtige Deutsche wurde in Wien Schüler von Michael Haneke.

Den mit 36.000 Euro dotierten Hauptpreis erhielt der Film "Neubau" von Johannes Maria Schmit. Außerdem holte sich der Film den Preis für den gesellschaftlich relevanten Film. "Neubau" spielt im Sommer in der Brandenburger Provinz und erzählt von Markus (Tucké Royale), der hin- und hergerissen ist zwischen der Liebe zu seinen pflegebedürftigen Omas und der Sehnsucht nach einem anderen Leben in Berlin.

Fokus auf jungen Talenten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz

"Es gibt Filme, die sind leise, aber sie wirken lange nach. Die weiten den Blick, einfach, indem sie einladen genau hinzuschauen", heißt es in der Begründung der Jury. "Sie kommen ohne Budenzauber aus, weil sie den Gegenstand ihrer Betrachtung ernst nehmen, ihm Würde verleihen. Solche Filme haben die Kraft, Empathie zu erzeugen."

Das Filmfestival "Max-Ophüls-Preis" gilt als das wichtigste Festival für den jungen deutschsprachigen Film und steht für die Entdeckung junger Talente aus Österreich, Deutschland und der Schweiz. Erwartet worden waren rund 40.000 Besucher, denen mehr als 150 Filme geboten wurden.

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