Mehr slowenischsprachiges Radio in der Südste...
 

Mehr slowenischsprachiges Radio in der Südsteiermark

Empfangsgebiet von Radio Agora durch neuen Sender ausgeweitet

Das slowenischsprachige Radioprogramm von Radio Agora 105,5 hat über eine neue Sendeanlage sein Empfangsgebiet in der Südsteiermark erweitert. Wie am Mittwoch anlässlich der Eröffnung des Senders Leutschach/Glanz betont wurde, sei dies ein wichtiger Beitrag, die mediale Versorgung der steirischen Slowenen auszubauen.

Im Staatsvertrag festgelegt

Radio Agora ist seit Mai 2012 über die Sendeanlage Soboth (101,9 MHz) in Teilen der Südsteiermark zu hören. Der Auftrag, für die slowenische Volksgruppe in der Steiermark eine mediale Öffentlichkeit in ihrer eigenen Sprache herzustellen, ist schon im Staatsvertrag, Artikel 7, sowie im ORF-Gesetz festgelegt.

Zusammenarbeit mit den ORF Landesstudios

Die Inhalte entstehen in Zusammenarbeit der ORF Landesstudios von Kärnten und Steiermark und Radio Agora. Die Redaktion des slowenischen Programmes der ORF Landesstudios sendet sieben Tage die Woche täglich acht Stunden in slowenischer Sprache. Agora selbst macht tagsüber vier Stunden slowenischsprachiges Programm sowie von 18.00 bis 6.00 Uhr früh zwei- und mehrsprachiges Programm, das im Rahmen des „Offenen Zugangs“ von ehrenamtlichen Mitarbeitern gestaltet wird.

Nachrichten und Portraits

Die steiermarkspezifischen Fix-Elemente von Radio Agora sind von Montag bis Freitag ein täglicher Nachrichtenblock im Anschluss an das Kärnten-Journal um 12.45 Uhr, Veranstaltungs- und Freizeittipps am Freitag (16.50 Uhr) sowie Porträts von steirischen Slowenen am Sonntag (16.00 bis 17.00 Uhr).

Brücken zwischen Völkern und Kulturen

Im Zuge der Eröffnung des Senders Leutschach (98,4 MHz) dankte die slowenische Ministerin für Auslandsslowenen, Tina Komel, den Initiatoren, die mit ihrer Arbeit Brücken zwischen zwei Völkern und Kulturen bauten. Auch wurde das Bemühen von Radio Agora angesprochen, mit der Zulassung und Realisierung eines dritten Senders in Bad Radkersburg die Abdeckung der Südsteiermark zu komplettieren.

(APA)
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