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P7S1 verkauft US-Geschäft von Red Arrow Studios

APA/dpa

Im Zuge seiner Ausrichtung auf lokale Inhalte trennt sich der Medienkonzern ProSiebenSat.1 vom US-amerikanischen Geschäft seiner Produktionstochter Red Arrow Studios.

 Für rund 200 Millionen US-Dollar (knapp 194 Mio Euro) gehe das Segment an die neugegründete The North Road Company von Hollywood-Mogul Peter Chernin, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Unterföhring bei München mit. Der Deal sei bereits von den zuständigen Kartellbehörden genehmigt worden.
Das europäische Produktionsgeschäft bleibe aber "wichtiger Bestandteil des Entertainment-Geschäftes und der Konzernstrategie", betonte das Unternehmen.


"Solche Produktionsgeschäfte sind neben unseren deutschen Gesellschaften unsere Beteiligungen in Ländern wie Dänemark und Großbritannien. Deshalb ist es folgerichtig, dass wir diese Firmen weiter im Konzern behalten", sagte der Vorstandsvorsitzende Rainer Beaujean laut Mitteilung. Red Arrow Studios ist für Produktionen wie "Love is Blind" auf Netflix oder "The Weekly" auf Hulu bekannt. In Deutschland kennt man Arbeiten wie "Germany's Next Top Model" oder "The Taste". Seit längerem legt der Fernsehkonzern seinen Fokus auf die Produktion von lokalen Inhalten.
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