Medienverband löst sich auf
 

Medienverband löst sich auf

Die Interessensvertretung der Freien Online- und Printmedien legt mit 31. März ihre Aufgaben nieder.

Wie bei der vergangenen Generalversammlung beschlossen wurden, legt der Österreichische Medienverband (ÖMVB), die Interessensvertretung der Freien Online- und Printmedien, seine Agenden nach drei Jahren mit 31. März 2011 nieder. Präsident Martin Aschauer meint dazu: "Diese Entscheidung ist nicht leichtfertig gefallen", und ergänzt, "aufgrund struktureller Probleme können wir eine angemessene Vertretung der Mitgliedsmedien allerdings nicht mehr garantieren."

Der Arbeitsaufwand sei momentan zu groß und von den Vorstandsmitgliedern nicht mehr zu bewältigen. Zudem fanden sich zuletzt nicht genügend Interessierte, um einen reibungslosen Ablauf der Agenden zu gewährleisten. Diese bestanden aus der Betreuung der Mitgliedsmedien, Gesprächen mit politischen Entscheidungsträgern, der Arbeit an einer wissenschaftlichen Definition des Begriffs der "Freien Medien" und der Organisation des "Tages der Freien Medien".

Das vom Medienverband betriebene "Medienjournal" bleibt weiter bestehen, wie Chefredakteurin Victoria Zedlacher bestätigt: "Das 'Medienjournal' hat sich im vergangenen Jahr als Online-Magazin etabliert und wird auch weiterhin über die heimische Medienlandschaft berichten". Als Herausgeber wird ein noch zu gründender Verein fungieren.

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