Medientage: Boom im Osten bleibt erhalten
 

Medientage: Boom im Osten bleibt erhalten

Media- und Unternehmerpanel bekennt sich zu weiterem Wirtschaftswachstum und Chancen in ehemaligen Ostländern

"Boom ja, aber nur unter bei entsprechender Vorsicht." So lässt sich die Paneldiskussion über die künftigen Chancen im Osten zusammenfassen. Christian Wimmer, McDonald´s, warnt vor Überheblichkeit aus dem Westen, man könne bereits jede Menge an Willen, Esprit und Einsatzbereitschaft von den Partnern im ehemaligen Osten lernen, habsburgisches Herabblicken sei schon längst nicht mehr angesagt. Dr. Andreas Brandstetter, Uniqa-Auslandschef

unterstreicht, "wer jetzt noch nicht im Osten ist, er wird es auch nicht mehr schaffen hinzukommen". Von der Erfolgsstory der Erste-Bank-Tochter Sporitelna berichtet Herr Kysilka unter dem Aspekt: "Die Zukunft ist positiv, aber nicht automatisch, es braucht den Input von außen." Tomás Bognar, PanMedia Western, und Piero Leone, Grey Worldwide, unterlegen die optimistischen Einstellungen der Diskutanten mit Wirtschaftskennzahlen der Ostländer und ˆ gegenüber dem Westen ˆ noch immer beeindruckenden Wachstumsforecasts für die nächsten Jahre und Eugen Russ vom Vorarlberger Medienhaus berichtet schlussendlich von den positiven Fortschritten im Osten, die er selbst seit seinem Auslandsengagement bei den Menschen und ihrer Einstellung zu Arbeit und Erfolg in den letzten vierzehn Jahren erleben durfte.

(ck)



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