Medienpreis für Südosteuropa
 

Medienpreis für Südosteuropa

Die Einreichfrist für den Erhard-Busek-Medienpreis für Südosteuropa, eine mit 2.000 Euro dotierte Auszeichnung für interethnische Verständigung, endet am 15. Mai 2009.

Die in Wien ansässige Südosteuropa-Medienorganisation, SEEMO, hat auch heuer wieder den "Dr. Erhard Busek - SEEMO-Preis für bessere Verständigung in Südosteuropa" ausgeschrieben. Bis zum 15. Mai können Reporter, Herausgeber, Geschäftsführer von Medien sowie Journalisten-Ausbildner, die gegen Minderheitenkonflikte, ethnische Trennung, Rassismus oder Fremdenfeindlichkeit auftreten, ihre Arbeiten einreichen. Zu den bisherigen Preisträgern seit 2002 gehörten u.a. der ehemalige Chefredakteur der in Sarajevo erscheinenden Tageszeitung "Oslobodjenje", Kemal Kurspahic, und im Vorjahr die serbische TV-Journalistin Brankica Stankovic.







Das Preisgeld von 2.000 Euro wird von Ex-Vizekanzler Busek gestiftet, der als Osteuropa- und Balkan-Experte gilt.  Seit 1995 ist er Vorsitzender des Instituts für den Donauraum und Mitteleuropa (IDM), seit 1996 Koordinator der Southeast European Cooperative Initiative (SECI). Lange Jahre war der ÖVP-Politiker auch EU-Sonderkoordinator des Südosteuropa-Stabilitätspaktes, der im Vorjahr durch einen regionalen Kooperationsrat abgelöst wurde. (Quelle: APA)
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